Reise zum “salar de uyuni”

Smoerja am 18. Mai 2007 um 02:22

Wir sind wie gesagt auf eine 4taegige Jeeptour aufgebrochen, um den Suedwesten Boliviens zu ergruenden. Dies geht nur auf solch eine gebuchte Weise, da dort keine Infrastruktur ist, sodass man nicht alleine reisen koennte. Die gebuchte Tour war aber gar nicht so schlimm wie wir dachten: Ein Fahrer, ein Koch und 6 Touristen; ausser uns beiden noch ein Italiener, ein Australier, seine kanadische Freundin und einer von den Salomon Islands. Die Stunden im Auto verbrachten wir damit, die 80er und 90er Hit-CDs vom Fahrer hoch und runter zu hoeren. Ansonsten wollte Roberto, il italiano, jede fuenf Minuten Fotos machen und rannte dafuer auf jeden Berg. James, der salomone, konnte immer mit einem Scherz aufwarten, oder uns von seinem Leben auf fuer uns so entfernten Inseln erzaehlen.

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Akklimatisierung erfolgreich

Hanno am 13. Mai 2007 um 04:39

Wir melden uns also jetzt endlich mit einem ersten Reisebericht der zweiten grossen Reise.
Sie begann mit der Reise Hannos nach Cordoba, wo Smoerja schon sehnsuechtig auf ihn wartete. Wir kamen bei Franco, dem Bruder von Hannos Mitbewohner unter, denn wir wollten uns hier noch ne Gelbfieberimpfung geben lassen. Aber schon bald brachen wir weiter auf gen Norden nach Tucuman und anschliessend nach Salta, wo wir einige sehr schoene Tage verbrachten. Der Norden Argentiniens ist zwar schon sehr verschieden zum Rest des Landes, aber gewisse Aehnlichkeiten aendern sich nicht. Der grosse Wechsel kam also dann mit dem Sprung ueber die Bolivianische Grenze.
Auf der Fahrt zum Grenzort kletterte der Bus auch schon so einige Hoehenmeter hinauf, und die Symptome machten sich schnell bemerkbar. Mitten in der Nacht wachte Smoerja neben mir im Bus mit Herzrasen und Magenproblemen auf und hauchte mir zu, sie muesse sterben. Auch mir ging es nicht besonders, aber ich hatte ja schon meine Erfahrungen mit der Hoehenkrankheit gemacht, so konnte ich sie also beruhigen, dass sie es hoechstwahrscheinlich ueberstehen wuerde.

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Smoerja am 30. April 2007 um 04:36

Hier in Montevideo ist jetzt meine Zeit vorbei, was mich einerseits traurig stimmt, andererseits habe ich aber auch wahnsinnige Lust Peru und Bolivien kennenzulernen und bald mal wieder nach Hamburg zurueck zu kehren!!
Am Dienstag geht es fuer mich los nach Cordoba, wo ich mich mit Hanno treffe und wir letzte Erledigungen, wie z.B. die Gelbfieberimpfung, abhaken. Danach soll es gleich weiter gehen, in den Norden Argentiniens Richtung Tucuman. Von dort aus geht es zunaechst nach Bolivien und dann nach Peru.
Also, dass ist es eigentlich schon, ein letzter Gruss aus Montevideo, schreibt mir keine Briefe mehr, schickt nicht mehr die Berge von Paketen (-; und das naechste mal hoert ihr was von der kommende Reise.

Neues aus Montevideo

Smoerja am 8. April 2007 um 00:02

Mittlerweile bin ich nun auch wieder einen Monat in Montevideo. Schnell war ich wieder in meinem alltaeglichen Leben und auch das Praktikum an der Schule hat wieder begonnen. Einige neue Kinder sind dazu gekommen, sodass es wieder viel Neues gibt.

In Montevideo hat der Herbst begonnen, das bedeutet dass wir immer noch wunderbares Wetter haben, mit viel Sonne, nicht ganz so heissen Temperaturen und auch Regen.
Ausserdem haben wir hier 2 Mueckenplagen: zum einen gibt es die “normale” Muecke mehr als sonst, weswegen alle zerstochen sind.
Desweiteren gibt es jetzt hier die Muecke, die den Dengue-Virus uebertraegt. Ein Virus, der aus den Tropen kommt und Fiber, Durchfall, etc mit sich bringt und auch bis zum Tode fuehren kann. Das alles hoert sich schlimmer an als es ist, troztdem sind hier alle in heller Aufregung - ueber die Parks unddn Gruenanlagen Montevdieos wurden Wolken von Mueckengift ausgesprueht und alle hoffen, dass die Krankheit nicht wirklich ausbricht.

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Zurueck in Rio Cuarto

Hanno am 5. März 2007 um 18:28

So, erstmal vielen Dank fuer die vielen Glueckwuensche, hier ist auch wieder einiges passiert, ich nehm mir mal die Zeit um euch davon zu berichten. Die Gaeste kommen erst heut abend.

Letzten Mittwoch morgen komme ich also in Rio Cuarto mit dem Bus an, seit drei Tagen keine Dusche mehr gesehn und hundemuede. Nur ab zum Sekretariat, welches mir den Schluessel fuer meine Butze aushaendigt. Pustekuchen. “Kein Platz fuer dich, lo siento…” ist die knappe Antwort. Nach einigen Nachforschungen meinerseits stellt sich heraus, dass mein betreuender Prof trotz mehrfacher Bitte und Bestaetigung seinerseits vergessen hatte, die Formalitaeten zu erledigen. Super. Anschliessend hab ich erstmal die halbe Uni in Aufregung versetzt, weil alle irgendwie versucht haben mir zu helfen, doch nen Platz da zu finden, und alle waren sauer auf meinen Prof - aber es war einfach nichts mehr zu machen - alles besetzt.

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