Von Bolivien nach Peru

Mal wieder ein kleines Lebenszeichen, diesmal aus Cusco! Aber erstmal der Reihe nach…

Nachdem wir also aus den Urwaeldern Boliviens zureck nach La Paz gekehrt waren, zog ich mir eine kleine Erkaeltung zu. Die einzige Folge davon war, dass wir nicht den geplanten “Choro-Trek” von La Paz in die Yungas gewandert, sondern gleich weiter nach Sorata gefahren sind. Ein kleiner Ort in den Bergen bei La Paz auf dem Weg zum Titikaka-See.

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Der Ort bietet viele Gelegenheiten zum wandern, so sind wir 3 Tage zu einer Gletscher-Lagune auf 5000 Meter gewandert. Neben Anstrengung hatten wir dabei einmalige Aussichten ueber die Anden bis hin zum ca. 100km entfernten Titikakasee.

In diesem Ort haben wir auch ein deutsch-schweizerisches Paar kennengelernt, die sich hier zum Leben nieder gelassen haben und neben Tourismus-Arbeit sich noch bischen im Ort engagieren. So machen sie zum Beispiel mit Kindern Wanderungen in die Umgebung, sammeln dabei Muell (der hier im Fluss landet) und versuchen so ein Verstanednis fuer Umweltschutz und Natur in den Koepfen zu kreieren.

Nach einer Woche Sorata ging’s weiter zum Titikaka-See nach Copacabana. Ein etwas groesserer Ort und auch gleich viel touristischer.

Der See liegt auf 3600 Metern und ist … riesen gross. Ein Highlight ist die Forelle aus dem See, endlich mal wieder guten Fisch gegessen! Und dann sind da noch auf bolivianischer Seite die beiden Inseln “sol y luna” auf denen man wunderbar wandern kann und nebenher noch ein paar preinkaische Ruinen betrachten kann.

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Da der See direkt auf der Grenze zwischen Bolivien und Peru liegt, konnten wir gleich von Copacabana weiter nach Peru fahren. Die Fahrt hat sich mal wieder laenger als gedacht heraus gestellt und so sind wir nach 12 Stunden Busfahrt in Cusco angekommen.

Wir waren sehr gespannt auf die Unterschiede der beiden Laender, die ersten Eindruecke sind: Landschaftlich und menschlich irgendwie gleich, aber viel teurer und viel mehr Touristen. Cusco ist natuerlich ein Muss fuer jeden Reisenden und so konnten wir auch dem Druck nicht wiederstehen und gucken uns Machu Picchu an, welches zwar wohl eindrucksvoll ist, aber man ein heiden Geld an auslaendische Firmen zahlt, um es zu besichtigen und im Land bleibt natuerlich nuscht…

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Hier in Cusco haben wir ein herrliches Hostal gefunden, mit Blick ueber die Stadt und mit Kueche, denn bei den Restaurants muss ich immer Hanno davon abhalten die 8. Todsuende zu begehen und ein heiliges Meerschweinchen zu probieren…

Ansonsten ist jetzt bei uns ein wenig die Rueckfahrtsstimmung eingesetzt: Das Hauptaugenmerk dieser Reise war auf Bolivien gerichtet und so bleiben uns fuer Peru und Nordchile nur noch einige kurze Wochen, bevor es wieder Richtung Sueden geht zum Verabschieden nach Rio Cuarto und Montevideo - und endlich zum Wiedersehen nach Hamburg!!!

Fotos sind diesmal nicht dabei, denn wir haben sie vergessen mit zum Internetcafe zu nehmen (schlau), aber kommen bestimmt noch in den naechsten Tagen!! 

Ein Kommentar zu “Von Bolivien nach Peru”

  1. Uschi

    Mein Gott, was für ein Strand! Schön, dass ihr die Bilder noch nachgereicht habt!

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