Rueckflugzeiten beachten!!!
Smoerja am 26. Juli 2007 um 20:40Siehe am Rand unter Rueckflugdaten
Aber immer der Reihe nach. Nach unserem Besuch bei Macchu Pichu haben wir uns also an den Abstieg an die Kueste nach Lima gemacht, wo Max (mein alter Mitbewohner) im Moment sein Praktikum macht. Dazu mussten wir aber erstmal 20 Stunden im Bus verbringen. Nach einem frohen Wiedersehen (haben uns schliesslich seit 2 Jahren nicht mehr gesehen) folgte eine sehr schoene Woche, in der wir viel Spass hatten. Lima selbst fand ich jetzt selbst nicht so schick - ist halt riesig, viele Klotzbauten und staendig, wirklich staendig haengt ein duesterer Wolkenhimmel ueber der Stadt (durchschnittliche Sonnentage im Monat: 1). Da kann man nen bisschen depressiv werden. Aber im Wohnheim von Max scheinte trotzdem allen die Sonne aus dem Arsch. Um so schwerer fiel es uns dann, von dort nach einer Woche wieder aufzubrechen.
jetzt waren wir also auch in Machu Picchu, eine wirklich sehr indrucksvolle Stadt.
Das ganze Unterfangen war ein bischen ueberschattet von unserem Unmut ueber die Preise, 46 Dollar fuer ne 1 1/2 stuendige Zugfahrt ist irgendwie zu viel…
Aber nun gut, so laeuft die Touriabzocke….
Frueh am morgen um 5h sind wir in Aguas Calientes gestartet um hoch nach Machu Picchu zu laufen. Dort angekommen war es noch zunaechst sehr nebelig, aber schon nach kurzer Zeit klarte es auf und wir hatten einen herrlich Blick ueber die kleine Stadt.
Nebenan ist ein Berg mit namen Waynapicchu, von dem man noch einen viel besseren Blick ueber das Gelaende hat.
So viel gibts dazu auch nicht zu berichten, guckt Euch die Bilder an und alles weitere steht ja auch im Geschichtsbuch..(-:
Mal wieder ein kleines Lebenszeichen, diesmal aus Cusco! Aber erstmal der Reihe nach…
Nachdem wir also aus den Urwaeldern Boliviens zureck nach La Paz gekehrt waren, zog ich mir eine kleine Erkaeltung zu. Die einzige Folge davon war, dass wir nicht den geplanten “Choro-Trek” von La Paz in die Yungas gewandert, sondern gleich weiter nach Sorata gefahren sind. Ein kleiner Ort in den Bergen bei La Paz auf dem Weg zum Titikaka-See.
Jetzt ist ja schon wieder eine ganze Menge Zeit vergangen, in der wir von Uyuni, dem Zielort unserer letzten Tour, nach Potosi, der hoechsten Stadt der Welt, nach Sucre, der bislang schoensten Stadt hier in Suedamerika (wo wir auch nen bisschen im Umland gewandert sind), nach Samaipata, wo fast mehr Deutsche als Bolivianer leben und anschliessend nach La Paz gefahren sind. Dort haben wir uns hier vor ca. einer Woche ein riesen Volksfest angesehen - “El Gran Poder”. Dabei laufen den ganzen Tag Folkloregruppen aus dem ganzen Land mit den verruecktesten Kostuemen durch die Strassen und tanzen zu traditioneller Musik. Weiteres Ziel dieses Festival ist es wohl auch, eine moeglichst grosse Menge an Bier zu vernichten - schon nach Mittag liefen die abgerissensten Gestalten auf den Strassen herum und pissten und kotzten in jede Ecke. Bisschen gewoehnungsbeduerftig, das ganze, obwohl man ja ein aehnliches Schauspiel auch schon von St. Pauli gewohnt ist.